Bahnübergang Trier
"Wir machen den Weg frei!"

Problematik

Bahnübergang Trier - Ein Problem für viele Anwohner!

                           
      
In Trier-Ost (offiziell Gartenfeld/Kürenz) auf der gegenübergelegenen Seite des Trierer Hauptbahnhofs wohnen (z.B.: im Wohnkomplex Moselresidenz in der Güterstraße) hunderte Studenten, Schüler, Auszubildende und andere Geringverdiener, welche sich kein Auto leisten können. Obwohl diese auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und nur ca. 30 Meter Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt wohnen, habe sie keinen Vernünftigen Zugang zum Hauptbahnhof oder zum Alleencenter (mit Kaufland-Supermarkt). Da in der Güterstraße nicht einmal ein Bus fährt, können die Anwohner nur den Weg über die weit entfernte Brücke (Gartenfeldstraße) oder die ebenfalls abgelegene Unterführung (Schönbornstraße) legal nehmen. Ein solch gigantischer Umweg ist für vollbepackte Reisende nicht nur eine Zumutung, sondern dauert dem entsprechend auch lange (min. 30 Minuten).

Es wundert daher sicherlich keinen, dass viele Anwohner auf den vorhanden Gleisübergang, einen bahnhofseigenen Betriebsweg, zurückgreifen. Dieser Fußgängerübergang befindet sich am nördlichen Ende des Hauptbahnhofs und ist durch seine Breite gut auf Satelitenbildern (auch auf unseren von Goggle Earth) zu sehen. Der mit Zug-Ampeln und einer sehr weiten Sicht ausgestattete Bahnübergang ist für jeden sofort erkennbar, sicherer als zahlreiche Zebrastreife, zumindest bis Bahnsteig 12/13, wo es dann auch eine Unterführung unter den stark befahrenen Gleise 12 und 11 gibt. Somit ist es verständlich, dass viele Reisende und Anwohner diesen praktischen Weg benutzen.




Das Problem; das benutzen des Betriebswegs wir von der sehr strengen Bundespolizei als Ordnungswidrigkeit angesehen und hart bestaft. Da diese am Bahnhof auch nicht gerade viel zu tun hat , hat sie sich zudem auf ihre Haupteinnahmensquelle Gleisübergang spezialisiert; zum Leidwesen der zum Großteil mittellosen Bürger. Laut Bundespolizei selbst wird in einem Jahr ca. 255-mal jemand wegen des Überschreitens der Gleise am Trierer Hbf. angehalten und bestraft. Es werden immer Ordnugswiedrigkeiten in Höhe von min. 25 € ausgesprochen. Bei wiederholtem vergehen, werden von unwissenden Bundespolizei-Richtern aus Schwandorf (bei Nürnberg/Bayern) höhere Strafen von min. über 50 € (auch schon mal gerne 75 €) verlangt, sowie durch anschwärzen bei der Bahnhofsleitung auch Hausverbote ausgesprochen. Vor allem aber auch dunkelhäutige Mitbürger werden ohne Grund bevorzugt überprüft und auch Reisende, die in ihrer Not ihr Gepäck mit einem Kofferkuli brav außen herum fahren, bestraft. Für viele Anwohner, die auf diesen Bahnübergang angewiesen sind, läppern sich so die Strafen in die zig Hunderte.

Doch insgesammt gehen die Unkosten, die durch diese Problematik entstehen weit darüber hinaus; pro Person sogar in den dreistelligen Bereich. Vorallem Koffer und andere Gepäckstücke leiden unter den enormen Umwegen (Fotos dazu siehe Rubrik Anti-Bußgeld Aktion).

                                  

Wir forden daher von der Deutschen Bahn endlicht ihrem Motto "Die Bahn macht mobil!" gerecht zu werden und endlich eine Unter- oder Überführung zu bauen. Wenn ihr dafür die Gelder zu knapp sind, dann soll sie wenigstens aus dem Betriebsweg Gleisübergang einen vernünftigen Bahnübergang, einen Reisendenübergang wie er an tausenden Bahnhöfen bundesweit existiert, machen. Mit Andreas-Kreuzen und ein paar weiteren kleinen Veränderungen könnte man nämlichen diesen Übergang für jeden Zweifler zufriedenstellend abgesichert präsentieren. Obwohl die meisten von ihnen ein Auto haben, fodern wir hierzu auch die Politiker ihr möglichstes zu tun um diesen nervenzereibenden Zustand zu stoppen und ihren wahlkräftigen Bürgerinnen und Bürgern zu helfen. Vorallem an diese, die für öffentliche Verkehrsmittel und Fußgänger werben, appellieren wir insbesondere.

Wir bitten daher auch alle Seitenbesucher sich bei unseren zahlreichen Aktionen zu beteiligen.

Viele Dank im Voraus für deine Bemühungen!!!